01/26/2010

Gemeinsam mehr erreichen

Strategische Partnerschaft im Fenster- und Fassadenbau zahlt sich aus.

Feuchtwangen. Auf der Suche nach neuen Möglichkeiten setzen 16 namhafte Hersteller um den Fenster- und Fassadenspezialisten arcon, einen der führenden Anbieter von Architektur-Glasbeschichtungen, auf den Teamgedanken. Gemeinsam, so das Ziel ihrer strategischen Partnerschaft, soll durch das Bündeln des jeweils spezifischen Fach-Know-hows ein lückenloses Kompetenzangebot entstehen, das sich gleichermaßen an Architekten, Fachplaner, Investoren, Generalbau-Unternehmer wie auch an Metallbauer wendet. Beim „Forum Schnittstelle Fassade“ ging es am 24. September in der Bauakademie Feuchtwangen darum, diesen Netzwerkgedanken einem breiteren Publikum vorzustellen. arcon und die Partnerfirmen hatten dazu eingeladen und etwa 80 Besucher waren der Einladung gefolgt. Sie bekamen ein Rundum-Sorglos-Paket geboten – Ausstellung, Fachberatung und kompetente Referate inklusive. Denn: Jeder einzelne Netzwerkpartner ist ein ausgewiesener Spezialist seines Fachs und deckt jeweils eine Schnittstelle im Gesamtgefüge ab – vom Fenster- und Fassadenprofilsystem und den notwendigen Abdichtungssystemen über die Verglasung und Beschläge bis hin zu Sonnenschutzanlagen. "Derart übergreifend wird selten über den Tellerrand geschaut“, so Teroson-Produkt-Manager Jürgen Nickel. „Genau aber dieses Konzept ist aufgegangen. Daher wird es schon im Mai 2010 eine Folgeveranstaltung geben.“

Ulcrich TSchorn

Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des Verbands Fenster- und Fassadenhersteller

Rund 560 Millionen Fenstereinheiten gibt es gegenwärtig deutschlandweit. "Einen Lebenszyklusvon 35 Jahren zugrunde gelegt, müssten jährlich 16 Millionen Fenstereinheiten im Zuge von Modernisierungen ersetzt werden. Doch der Fenstermarkt liegt seit Jahren unter einer Produktionskapazität von 12 Millionen Fenstereinheiten für den Neubau-Bereich“, erläuterte Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des Verbands Fenster- und Fassadenhersteller (VFF). Anhand dieser Zahlen lasse sich der immense Renovierungs- und Sanierungsstau bereits erahnen. "Baustellen haben wir genug“, so Tschorn. Vor allem angesichts von Klimawandel und Wärmeschutzverordnung. Insofern sei aber auch Aufklärungsarbeit geboten. Tschorn: "Es wird nicht wahrgenommen, welche Komplexität in heutigen Fenstern steckt und welche Aufgaben sie erfüllen müssen.“

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